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Man spricht von einer aktiven Immunisierung, weil der Körper selbst aktiv werden muss, d.h. sein eigenes Abwehrsystem in Kraft setzt. Leider hält dieser Schutz meist nur einige Jahre an, und die Impfung muss deshalb regelmäßig aufgefrischt werden. Für eine vollständige Grundimmunisierung gegen FSME wird dreimal innerhalb eines Jahres geimpft. Soll kurzfristig ein Impfschutz aufgebaut werden, kann auch dreimal innerhalb von 21 Tagen geimpft werden.
Hier finden Sie weitere Informationen zu den Imfpschemata und Auffrischimpfungen.
Die Impfschemata richten sich nach dem jeweils eingesetzten Impfstoff.
Bislang wurde nicht untersucht, ob eine aktive Impfung nach einem Zeckenstich das Erkrankungsrisiko vermindert, da entsprechende Studien nur sehr schwer durchzuführen sind. Aufgrund der relativ kurzen Inkubationszeit hält die Ständige Impfkommission (STIKO) einen schützenden Effekt einer aktiven Impfung nach einem Zeckenstich für eher unwahrscheinlich, vor allem wenn es sich dabei um die erste Impfdosis handelt, die der Impfling überhaupt bekommt.
Andererseits gebe es nach Aussage der STIKO derzeit auch keinen Hinweis darauf, dass eine Impfung in der Inkubationszeit negative Auswirkungen oder ein verändertes oder verstärktes Nebenwirkungsprofil zeigen könnte. Unter Umständen könnte allerdings das Erkennen auftretender FSME-Symptome erschwert werden.
Eine passive Immunisierung mit FSME-Immunglobulin nach einem Zeckenstich ist nicht mehr möglich, da entsprechende Präparate in Deutschland seit 2003 nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch lagen zum Beleg der Wirksamkeit der Präparate nur wenige Daten vor. (vgl. Epidemiologisches Bulletin 15/2007)
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