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Generell sollten Biotope mit hoher Zeckenpopulationsdichte wie z.B. Waldgebiete mit viel Unterholz und einer dichten Krautzone gemieden werden.
Wie beim Schutz vor Mückenstichen sollten Sie helle, geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen. Dabei ist zu beachten, dass Zecken auch stundenlang auf der Kleidung herumkriechen können, bis sie eine nackte Hautstelle finden, deshalb sollte man dichtschließende Kleidung tragen und z.B. Socken über die Hosenbeine ziehen.
Das Verwenden von insektenabweisenden Mitteln kann zumindest für eine begrenzte Zeit wirken. Da Zecken ihre Wirte auch mittels Geruch (über das Haller'sche Organ) wahrnehmen, können die Inhaltsstoffe der Mittel abweisend auf die Zecken wirken. Die Insekten-Repellents sollten zusätzlich auch auf die Kleidung gesprüht werden.
Nach einem Aufenthalt in der Natur ist es immer sinnvoll, den ganzen Körper nach Zecken abzusuchen, insbesondere die Achselhöhlen, Kniekehlen, den Hals und die Haare auf dem Kopf. Festgesaugte Zecken sollten sofort entfernt werden.
Da Zecken auch direkt durch Haus- und Waldtiere übertragen werden können, solange sie sich noch nicht am Wirtstier festgesogen haben, sollten Sie Haustiere auch nach Zecken untersuchen.
Konnte ein Stich nicht vermieden werden, so schützt vor der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) nur die Impfung. Im Volksmund spricht man stark vereinfacht von der Zeckenimpfung.
Eine Zusammenfassung der Hinweise zum Schutz vor Zecken finden Sie unter "Tipps für Naturfans"
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